Was ist ONYA?

ONYA ist eine kostenfreie, digitale Anwendung zur Förderung des Wohlbefindens.

Wohlbefinden

Eine gute Gesundheit umfasst mehr als die Abwesenheit von Krankheit – sie schließt auch das eigene Wohlbefinden mit ein. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) beschreibt Gesundheit als einen

„Zustand des Wohlbefindens, 
in dem eine Person ihre Fähigkeiten
ausschöpfen, die normalen
Lebensbelastungen bewältigen, 
produktiv arbeiten und einen Beitrag 
zu ihrer Gemeinschaft leisten kann“ (WHO, 2019). 

Für pädagogisches Personal an Schulen ist dieser Zusammenhang besonders relevant: Das Wohlbefinden der Schüler:innen wirkt sich unmittelbar auf ihr Lernverhalten, ihre Konzentrationsfähigkeit und ihr soziales Miteinander im Klassenzimmer aus. Studien zeigen, dass sich ein ausgeprägtes Wohlbefinden bei Schüler:innen positiv auf schulische Leistungen, Motivation und das Klassenklima auswirkt. Lehrpersonen kommt dabei eine wichtige Rolle zu: Wer die verschiedenen Facetten des schülerischen Wohlbefindens kennt und im Blick behält, kann frühzeitig Signale erkennen und gezielt unterstützend wirken.

5 Wege zum Wohlbefinden

Das Konzept „Fünf Wege zum Wohlbefinden” beschreibt einen anwendungsorientierten Ansatz zur Förderung des allgemeinen Wohlbefindens, der im Auftrag des National Health Service in Großbritannien entwickelt wurde. Dabei handelt es sich um fünf verschiedene Aspekte, die wissenschaftlich nachweislich einen positiven Einfluss auf das individuelle Wohlbefinden haben und zudem einfach im alltäglichen Leben umzusetzen sind. Die 5 Wege umfassen Bewegen, Lernen, Geben, Vernetzen und Achtsam sein.

Bewegen

Bewegung stärkt Körper und Muskeln und verbessert Stimmung, Konzentration und Schlaf. Schon kurze Bewegungspausen zwischendurch helfen, Stress ab-zubauen und neue Energie zu tanken.

Lernen

Wer neugierig bleibt und Neues ausprobiert, fühlt sich sicherer und wächst an Herausforderungen. Lernen ist dabei viel mehr als Schule: Auch ein neues Rezept, ein neuer Akkord oder ein neuer Skatetrick zählen.

Geben

Anderen etwas Gutes tun – sei es ein nettes Wort, Hilfe oder einfach nur Zuhören – verbessert nicht nur den Tag der anderen, sondern auch den eigenen. Geben wirkt in beide Richtungen.

Vernetzen

Freundschaften, Teamarbeit und soziale Kontakte geben Rückhalt. Menschen, die sich verbunden fühlen, sind zufriedener und belastbarer.

Achtsam sein

Im Moment sein, ohne sofort zu bewerten. Das ist ein Grundprinzip der Achtsamkeit. Wer aufmerksam durch den Tag geht, spürt meist besser, was guttut und was gerade zu viel ist. Schon eine Minute Pause kann viel verändern.

ONYA kurz im Video erklärt

Was heißt ONYA?

Der Begriff ONYA stammt aus dem Neuseeländischen und ist eine Kurzform für „Good on you!“, was so viel bedeutet wie „Gut gemacht!“.

Genau darum geht es bei ONYA: Schüler:innen sollen zu sich selbst sagen können: „Hab ich gut gemacht. Ich hatte ein gutes Gefühl dabei.“ Sie können dann stolz auf sich sein – das stärkt ihr Selbstwertgefühl und trägt zu einem besseren Wohlbefinden bei. Als Lehrperson können Sie diesen Prozess aktiv begleiten und fördern.

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